Platz vier beim großen Saisonfinale

Stuttgarter Golferinnen bestätigen ihre starke Entwicklung

Der Stuttgarter GC Solitude hat das Final Four der Deutschen Golf Liga presented by All4Golf auf dem vierten Platz beendet. Nach einer unglücklichen 4:5-Niederlage im Halbfinale gegen den Hamburger GC unterlag die Mannschaft von Trainer Heiko Burkhard im Spiel um Bronze dem Titelverteidiger GC St. Leon-Rot mit 2:7.

Trotz des verpassten Edelmetalls blickt der Club auf eine sehr erfolgreiche DGL-Saison zurück. Nach Platz zwei in der 1. Bundesliga Süd gehört der Stuttgarter GC Solitude erneut zu den vier besten Mannschaften Deutschlands.

Augenhöhe im Halbfinale

Das Halbfinale gegen den Hamburger GC entwickelte sich zu einem Duell auf Augenhöhe. Nach den Vierern stand es 1,5:1,5. Vivienne und Lilian Bühle sorgten mit einem 3&2 für den ersten Stuttgarter Punkt, während Eva Ringwald und Alena Oppenheimer ihren Vierer teilten. Sophia Zeeb und Sophie Renner mussten sich dagegen mit 2&1 geschlagen geben.

Am Nachmittag wurde das Duell gegen die Hanseatinnen durch ein Gewitter unterbrochen und konnte erst am Sonntagmorgen fortgesetzt werden. In den Einzeln holten Vivienne Bühle mit einem 3&2 und Eva Ringwald mit einem 2&1 zwei weitere Punkte für Stuttgart. Sophia Zeeb und Alena Oppenheimer unterlagen ihren Gegnerinnen, Lilian Bühle verlor ihr Match erst auf dem 18. Grün mit 1 down. Sophie Renner musste sich nach zwischenzeitlich deutlicher Führung am Ende mit einem geteilten Match begnügen. Damit zog der Hamburger GC mit einem knappen 5:4-Erfolg ins Finale ein.

„Das Match gegen Hamburg hätte auch anders laufen können. Das Momentum hätte auch zu uns rüberkommen können. Wir haben uns gar nichts vorzuwerfen. Wir waren gut vorbereitet und am Ende hat einfach das letzte Quäntchen Glück gefehlt“, ordnete Heiko Burkhard die denkbar knappe Niederlage im Halbfinale ein.

Südduell im Kleinen Finale

Unmittelbar nach Ende des Halbfinales ging es mit dem Spiel um Bronze gegen den GC St. Leon-Rot weiter. Die Kurpfälzer erwischten den besseren Start und entschieden die drei aus organisatorischen Gründen verkürzten Vierer für sich, zwei davon aber erst auf dem letzten Loch. Dieser 0:3-Rückstand erwies sich später als zu große Hypothek. Zwar kämpften sich die Stuttgarterinnen in den Einzeln in viele Matches mit großem Engagement sehr gut hinein, aber St. Leon-Rot sicherte sich die entscheidenden Punkte frühzeitig und gewann schließlich mit 7:2.

Das Ergebnis fiel aus Sicht des Stuttgarter Trainers deutlicher aus, als es der Spielverlauf und die Leistung seiner Mannschaft vermuten ließen: „Wir haben das wirklich gut gemacht. Leider konnten wir uns diesmal nicht mit einer Medaille belohnen. Trotzdem bin ich sehr happy und stolz auf die Mannschaft, wie sie sich entwickelt hat und wie sie sich in den vergangenen Jahren zusammengefunden hat. Da ist noch viel Potenzial vorhanden.“

Auch ohne Edelmetall überwiegt beim Stuttgarter GC Solitude die positive Bilanz einer außergewöhnlich starken Saison. Mit dem zweiten Platz in der 1. Bundesliga Süd erzielte die Mannschaft ihre bislang beste Punktausbeute in der Deutschen Golf Liga und qualifizierte sich zum dritten Mal in Folge für das Final Four. Nach Bronze im Jahr 2024 und Silber 2025 blieb diesmal zwar eine Medaille aus, die Entwicklung der Mannschaft zeigt jedoch weiterhin klar nach oben.

Unser Team beim Final Four 2026

Ein großes Dankeschön geht an alle Fans, Mitgereisten, Unterstützer, Caddies  und Trainer! 

Unsere Fans begleiteten die Vierer im Halbfinale